Warum man sein Geld lieber selber verwalten sollte!

GeldverwaltungViele Leute, zu denen ich mich zuweilen auch zähle, drücken sich meistens darum, blenden es aus, betrachten es als eine unangenehme, aber notwendige Sache, mit der man so wenig wie möglich zu tun haben möchte – das Geld-Anlegen!

Zum einen gibt es den gar nicht so kleinen Kreis der Personen, die ihr Geld einfach ausgeben bis das Konto leer ist und sich gar keine weiteren Gedanken darüber machen, weil sich überhaupt kein Vermögen aufgebaut hat, mit dem man etwas anfangen müsste! Klingt verständlich.

Schon gerissenere Leute holen sich eines dieser neuen Girokonten mit “Startguthaben” aber lassen dort alles brachliegen. Die Bank freut sich – gibt man ihr doch fast kostenlos Geld und bekommt selbst keine oder so ziemlich keine Zinsen. Man möchte es ja gar nicht wissen, wie viel Milliarden Euro in Deutschland fast unverzinst herumliegen! 🙂 Nun gut, manchmal denkt man sich: Für die paar Euro im Jahr, das reißt’s doch auch nicht heraus… Mir geht’s da um’s Prinzip. Sowas summiert sich. Und insgesamt sollte man Banken nichts zusätzlich schenken, finde ich.

Festgeld oder Sparpläne sind heutzutage ja sowas von ‘out’. Zudem wage ich es ja gar nicht zu sagen, was oder wo ich in einem Jahr bin. Da kommen Tagesgeldkonten gerade recht! Schließlich bekommt man da bei dem derzeitigen Zinsniveau tatsächlich mit abgezogener Inflation von jährlich etwa 2 Prozent, reell Geld zusätzlich! Oder anders gesagt; es wird schon mal nicht weniger 😉 !

Über die Sinnhaftigkeit von Fonds und den zahlreichen anderen Angeboten aus den Hochglanzprospekten der Banken, habe ich mir bereits im letzten Beitrag Gedanken gemacht. Wie so oft profitieren auch dabei meist die Banken und nicht die Anleger.

Zuletzt noch angenommen, man nähme nur die sicheren Rentenpapiere? Wenn man zu Konjunkturhöchstzeiten wie den heutigen darin investiert, bringen sie maximal 5,3% p.a. Aber auch nur, weil sie gerade wirklich keiner kauft 😉 . Minus die Gebühren blieben 3,8 Prozente übrig, wenn die Experten in Krisenzeiten wirklich alles richtig machen würden.

Das entspräche einem anständig verzinstem Konto. Oft machen reine Anleihen-Fonds aber komischerweise sogar Miese. Also, egal welche der „traditionellen“ Anlageformen man wählt; es gibt auf jeden Fall bessere Möglichkeiten!

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  1. Axel Walldorf 11. April 2015

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