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	<title>Finanz-Depot &#187; Micropayment</title>
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	<description>Mehr aus Ihren Mitteln machen!</description>
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		<title>Innovative Micropayment-Dienste f&#252;r Web-Content</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 20:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanz-Depot</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Woche machte Peter Sunde &#8211; einer der Gr&#252;nder des BitTorrent-Verzeichnisses &#8220;The Pirate Bay&#8221; &#8211; durch sein neustes Projekt &#8220;Flattr&#8221; von sich reden. Der Name leitet sich sowohl von &#8220;to flatter&#8221; (engl. f&#252;r schmeicheln) als auch von &#8220;Flatrate&#8221; (engl. f&#252;r Pauschalabgabe) ab und wird deshalb in einigen Medien schon als &#8220;Schmeichel-Pauschale&#8221; &#252;bersetzt. Hinter dem neuen [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.finanz-depot.de/wp-content/uploads/2010/02/Micropayments1.jpg" rel="shadowbox[post-254];player=img;"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-263" title="Micropayments" src="http://www.finanz-depot.de/wp-content/uploads/2010/02/Micropayments1-150x250.jpg" alt="Zahlung von kleinen Betr&#228;gen im Internet" width="150" height="250" /></a> Diese Woche machte <a title="Zur Webseite von Peter Sunde" href="http://blog.brokep.com/" target="_blank">Peter Sunde</a> &#8211; einer der Gr&#252;nder des BitTorrent-Verzeichnisses &#8220;The Pirate Bay&#8221; &#8211; durch sein neustes Projekt &#8220;<a title="Zur Webseite von Flattr" href="http://flattr.com" target="_blank">Flattr</a>&#8221; von sich reden. Der Name leitet sich sowohl von &#8220;to flatter&#8221; (engl. f&#252;r schmeicheln) als auch von &#8220;Flatrate&#8221; (engl. f&#252;r Pauschalabgabe) ab und wird deshalb in einigen Medien schon als &#8220;<a title="flattr: Die Schmeichel-Pauschale " href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/498048" target="_blank">Schmeichel-Pauschale</a>&#8221; &#252;bersetzt.</p>
<p>Hinter dem neuen Dienst steht das Ziel endlich ein funktionierendes System f&#252;r Micropayments zu finden. Die Zahlung kleiner, bzw. sehr geringer Betr&#228;ge &#252;ber das Internet war lange als zu aufw&#228;ndig angesehen und deshalb vernachl&#228;ssigt worden. Bei Zahlungen von Betr&#228;gen zwischen einem Cent und f&#252;nf Euro machten die Kosten f&#252;r die Zahlungsabwicklung lange Zeit fast den ganzen Nutzen der Zahlung zunichte.</p>
<p>Diese &#8220;technische H&#252;rde&#8221; ist neben der angeblich &#252;berhaupt nicht vorhandenen Zahlungsbereitschaft der User mit ein Grund warum Vertreter der &#8220;alten Medien&#8221; &#8211; insbesondere der (Zeitungs-)Verlage &#8211; so vehement das Internet kritisierten und behaupteten es g&#228;be kein funktionierendes Finanzierungsmodell f&#252;r ihre Inhalte.</p>
<p>Die Verlage hatte Peter Sunde bei der Gr&#252;ndung von Flattr zwar ganz sicher nicht unbedingt im Sinn, aber das System k&#246;nnte endlich den Beweis antreten, dass sich qualitative Inhalte im Internet sehr wohl finanzieren lassen. Wie das folgende Video erkl&#228;rt sollen Flattr-Nutzer einen bestimmten monatlichen Beitrag an diverse Produzenten von Inhalten verteilen k&#246;nnen. Dies k&#246;nnen Texte in Blogs, aber auch Fotos bei Flickr oder Musik und Videos sein. Die Verteilung soll &#228;hnlich dem Abstimmungsprinzip von <a title="Zur Webseite von Digg" href="http://digg.com/" target="_blank">Digg.com</a> und anderen &#8220;Social-News-Portalen&#8221; &#252;ber einen Button auf der jeweiligen Seite erfolgen. Hat einem beispielsweise ein bestimmter Artikel gefallen, kann man ihm nach dem Lesen &#252;ber Klicks auf den Button eine bestimmte Anzahl Punkte geben. Am Ende des Monats wird der Pauschalbetrag durch die Anzahl der Klicks geteilt und die einzelnen Produzenten bekommen ihre Anteile.</p>
<p><a href="http://www.finanz-depot.de/micropayment/innovative-micropayment-dienste-fuer-web-content/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><span id="more-254"></span>Finanzieren soll sich Flattr indem vorerst 10% der Ums&#228;tze einbehalten werden. Im Laufe der Zeit will man aber daran arbeiten, den Anteil zu reduzieren um den Dienst attraktiver zu machen. Wie auch schon im<a title="Flattr: Pirate Bay-Gr&#252;nder Peter Sunde will Paid Content revolutionieren" href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/02/11/flattr-pirate-bay-gruender-peter-sunde-will-paid-content-revolutionieren/" target="_blank"> Basic-Thinking Blog</a> festgestellt wurde, wird die Verbreitung wahrscheinlich &#252;ber Erfolg oder Mi&#223;erfolg entscheiden. Gibt es zu wenig zahlungsbereite User oder auch zu wenig Einsatzgebiete, wird das Gesch&#228;ftsmodell schnell leiden.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich hat die Idee von Flattr Potenzial, auch wenn immer neue Studien angeblich deutlich belegen, dass nur ein sehr kleiner Teil der Internetnutzer &#252;berhaupt bereit w&#228;re f&#252;r Inhalte zu zahlen. Am Online-Lexikon Wikipedia schreibt auch nur ein Bruchteil der gesamten Internet-Nutzerschaft mit und trotzdem ist dieser kleine Teil ausreichend um qualitative Inhalte zu produzieren und das Projekt am Leben zu halten und sogar immer weiter wachsen zu lassen.</p>
<p>Ein &#228;hnliches Konzept wie Flattr verfolgen unter anderem auch <a title="Zur Webseite von Kachingle" href="http://beta.kachingle.com/help/faq/deutsch" target="_blank">Kachingle</a> oder &#8211; etwas abgewandelt &#8211; das deutsche Start-Up &#8220;<a title="Zur Webseite von Sofatutor" href="http://www.sofatutor.com/" target="_blank">Sofatutor</a>&#8220;. Dort sind die Zahlungen der Nutzer aber auf die Inhalte der Sofatutor-Webseite beschr&#228;nkt. <a title="Future of social payment platforms" href="http://lsvp.wordpress.com/2009/04/16/future-of-social-payment-platforms/" target="_blank">Dieser englische Beitrag</a> des Venture Capital Unternehmens Lightspeed beleuchtet, welche Micropayment-Dienste sich in letzter Zeit sonst noch entwickelt haben. Ein typisches Beispiel-Einsatzgebiet f&#252;r Micropayment-Zahlungen sind virtuelle G&#252;ter in Online-Computerspielen. Dabei fehlt jedoch wie auch bei Sofatutor der Aspekt der freien Zug&#228;nglichkeit und der Freiwilligkeit der Zahlung, den Peter Sunde in einem <a title="''Es gibt eine Bereitschaft, im Netz zu zahlen''" href="http://www.sueddeutsche.de/medien/167/503390/text/" target="_blank">Interview mit der S&#252;ddeutschen Zeitung</a> besonders in den Vordergrund stellt.</p>
<pre style="text-align: right;">Foto: © SXC.hu/Ivan Petrov</pre>

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